Du tust alles – und trotzdem
Du gibst dein Bestes. Und trotzdem fühlt es sich oft nicht genug an.
Du trägst, wiegst, stillst, tröstest - das alles hilft nur für kurze Zeit.
Bald darauf beginnt dein Baby wieder unruhig zu werden oder lauthals zu schreien. Dabei überstreckt und versteift es sich. Meist schläft es unruhig oder nur kurz und sobald du versuchst, es abzulegen, wird es wach.
Du spürst du, wie anstrengend es geworden ist, dein Baby zu begleiten - körperlich und auch emotional.
Und vielleicht hast du dich auch schon einmal gefragt:
"Was mache ich eigentlich falsch?"
Mit diesen Erfahrungen bist du nicht allein.
Viele Eltern wünschen sich eine feinfühlige Begleitung für ihr Baby – voller Liebe, Achtsamkeit und Nähe. Doch wenn das Weinen anhält, der Schlaf ausbleibt und die eigene Kraft nachlässt, kann selbst der stärkste Wunsch nach Verbindung an Grenzen führen, die du vorher noch gar nicht gekannt hast.
Das Verhalten deines Babys hat gute und wichtige Gründe.
Babys verarbeiten in den ersten Wochen sehr viel – neue Eindrücke, Spannungen und Erlebnisse rund um Schwangerschaft und Geburt.
Dieses Verarbeiten zeigt sich häufig in vermehrter Unruhe bis zu heftigen Schreiattacken.
Das kann sich überwältigend anfühlen –
ist aber kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch machst.